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JU Stormarn kritisiert Verkauf des UKSH

eingestellt am 14.05.2010

 

Ahrensburg. Die Junge Union (JU) Stormarn spricht sich gegen eine Privatisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck und Kiel aus.

 

 

 

„Hier wird eindeutig an der falschen Stelle gespart“, kritisiert Christopher Voigt, Vorsitzender der JU Stormarn. Damit kommentierte er die vor Kurzem durch die Landesregierung angekündigte Überlegung, die Uniklinik zu verkaufen und sie somit zu privatisieren.

 

 

 

„Natürlich muss gespart werden“, sagt Björn Wagner, Pressesprecher der JU Stormarn. Das Problem sei, dass zunächst bei den Studenten gespart werde. Vielleicht werde die Universität sogar ganz geschlossen.

 

 

 

Durch den möglichen Verlust der Universität, verliere die Stadt Lübeck und mit ihr das Land Schleswig-Holstein als Standort für Spitzenmedizin an Bedeutung. „Viele Unternehmen der Region, allen Voran Dräger Medizintechnik haben ohne Uni keinen Grund in Lübeck zu bleiben“, so Voigt weiter. Diese Unternehmen sichern Arbeitsplätze in der Region, ohne diese Firmen wäre gerade auch der Norden Stormarns stark betroffen.

 

 

 

„Die Entscheidung das UKSH zu verkaufen, muss überdacht werden“, rät Voigt abschließend. Einsparungen seien in der jetzigen Lage der Landesfinanzen zwar nötig, aber das Uniklinikum sollte in der Hand des Landes bleiben. Für Bildung dürfe uns nichts zu teuer sein. Denn: „Wer an Bildung spart, spart an der Zukunft.“

 

 

 

 
 
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